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1. FC Union Berlin: Ernüchterung und ein bitteres Eingeständnis

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01.03.2026

Die Gastspiele des 1. FC Union Berlin bei Borussia Mönchengladbach hatten in den vergangenen Jahren nur bedingt Unterhaltungswert. In der Saison 2022/23 siegten die Köpenicker in einer an Höhepunkten armen Partie durch ein Tor von Sheraldo Becker mit 1:0, ehe in der darauffolgenden Spielzeit beim torlosen Remis keine Mannschaft so richtig Torgefahr ausstrahlen konnte.

Vor eineinhalb Jahren unterlag Union im Borussia-Park durch ein Tor in der Nachspielzeit mit 0:1, die erste Niederlage unter dem damaligen Trainer Bo Svensson. Es war also nicht verwunderlich, dass am Sonnabend beim Stand von 0:0 in der Nachspielzeit mal wieder alles darauf hinauslaufen würde, dass die Paarung später in keinem Jahresrückblick auftauchen würde.

Einer Unachtsamkeit von Stanley Nsoki war es dann doch noch geschuldet, dass die Gastgeber in der Nachspielzeit einen Foulelfmeter zugesprochen bekamen, den Kevin Diks souverän zum 1:0 verwandelte. Gladbach ging wie in der Vorsaison ganz spät als Sieger vom Platz, Union fuhr mit leeren Händen nach Hause. Von der „wahrscheinlich schlechtesten Saisonleistung“ sprach Rani Khedira hinterher. Steffen Baumgart referierte auf der Pressekonferenz gar von einer........

© Berliner Zeitung