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Kanton soll Margarethenbrücke kaufen

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08.01.2025

Kommentar Kanton soll Margarethenbrücke kaufen

Die SBB und Basel-Stadt verhandeln aktuell unter anderem über die künftige Eigentümerschaft der Brücke. Der Kanton täte gut daran, diese zu übernehmen.

Nora Hoffmann 08.01.2025, 18.11 Uhr

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Kaum eine Betonüberquerung sorgte in Basel für so viele Schlagzeilen und vor allem Sicherheitsbedenken und -massnahmen wie die Margarethenbrücke. Nach der mehrmonatigen Sperrung für den Tram- und den motorisierten Schwerverkehr wegen statischer Bedenken wird die Brücke nun neu gebaut.

Konkret steht die SBB als Eigentümerin in der Pflicht, die bisherige Brücke zu erneuern. Weil die jetzige Gestaltung der Brücke dem Kanton aber insbesondere in Bezug auf die Verkehrssituation zu wenig sicher ist, greift er in die Projektierung ein und beteiligt sich an den Kosten, um mitgestalten zu können. Tramfahrende sollen etwa nicht auf einer Autospur ein- und aussteigen müssen.

Wäre die Brücke im Eigentum von Basel-Stadt, wäre die Mitgestaltung einfacher. Es müssten nicht über jede kleinste Sicherheitsmassnahme Verhandlungen geführt werden. Worst-Case-Szenarien analog der Brückensperrung vom Mai 2023 könnten rechtzeitig erkannt und vor allem verhindert werden.

Der Kanton Basel-Stadt täte gut daran, die Brücke zu erwerben, damit er künftig nicht mehr nach der Pfeife der SBB tanzen muss.

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Kanton Basel-Stadt Margarethenbrücke Massnahmen SBB Sicherheit Tanz

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Kaum eine Betonüberquerung sorgte in Basel für so viele Schlagzeilen und vor allem Sicherheitsbedenken und -massnahmen wie die Margarethenbrücke. Nach der mehrmonatigen Sperrung für den Tram- und den motorisierten Schwerverkehr wegen statischer Bedenken wird die Brücke nun neu gebaut.

Konkret steht die SBB als Eigentümerin in der Pflicht, die bisherige Brücke zu erneuern. Weil die jetzige Gestaltung der Brücke dem Kanton aber insbesondere in Bezug auf die Verkehrssituation zu wenig sicher ist, greift er in die Projektierung ein und beteiligt sich an den Kosten, um mitgestalten zu können. Tramfahrende sollen etwa nicht auf einer Autospur ein- und aussteigen müssen.

Wäre die Brücke im Eigentum von Basel-Stadt, wäre die Mitgestaltung einfacher. Es müssten nicht über jede kleinste Sicherheitsmassnahme Verhandlungen geführt werden. Worst-Case-Szenarien analog der Brückensperrung vom Mai 2023 könnten rechtzeitig erkannt und vor allem verhindert werden.

Der Kanton Basel-Stadt täte gut daran, die Brücke zu erwerben, damit er künftig nicht mehr nach der Pfeife der SBB tanzen muss.


© Basellandschaftliche Zeitung