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Verantwortung und Gerechtigkeit im Assad-Vertreter Prozess

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08.07.2026

Alois Brunner floh nach Syrien und half Hafez al-Assad beim Aufbau eines Polizeistaats und bei Foltermethoden.

Im Wiener Prozess wurden zwei Assad-Funktionäre wegen systematischer Folter verurteilt, doch ob da vollständige Gerechtigkeit ist, bleibt fraglich.

Die Anerkennung und das Zuhören der Opfer stehen im Mittelpunkt, viele Täter des Assad-Regimes sind weiterhin unbehelligt.

10 Jahre lang wurde gegen Brigadegeneral Khaled H. und Polizist Mussab A. ermittelt.

Gegen die beiden Assad-Funktionäre wurde wegen Gewalt und Folter an Gefangenen ermittelt.

19 Zeugen sagten im Prozess gegen Assad-Funktionäre aus.

Urteil: Acht Jahre Haft für die beiden Angeklagten.

Alois Brunner floh nach Syrien und half Hafez al-Assad beim Aufbau eines Polizeistaats und bei Foltermethoden.

Im Wiener Prozess wurden zwei Assad-Funktionäre wegen systematischer Folter verurteilt, doch ob da vollständige Gerechtigkeit ist, bleibt fraglich.

Die Anerkennung und das Zuhören der Opfer stehen im Mittelpunkt, viele Täter des Assad-Regimes sind weiterhin unbehelligt.

10 Jahre lang wurde gegen Brigadegeneral Khaled H. und Polizist Mussab A. ermittelt.

Gegen die beiden Assad-Funktionäre wurde wegen Gewalt und Folter an Gefangenen ermittelt.

19 Zeugen sagten im Prozess gegen Assad-Funktionäre aus.

Urteil: Acht Jahre Haft für die beiden Angeklagten.

Alois Brunner war österreichischer SS-Hauptsturmführer und Mitarbeiter von Adolf Eichmann, dem Cheforganisator des Holocausts. Brunner war für mindestens 128.000 getötete Jüdinnen und Juden verantwortlich. Nach dem Krieg musste sich der Nationalsozialist nie für seine Taten verantworten. Im Gegenteil: Er floh über Umwege nach Syrien. Dort konnte er seine grausamen Erfahrungen an das Regime von Hafez al-Assad, dem Vater von Baschar al-Assad, weitergeben. Er hat ihm dabei geholfen einen Polizeistaat aufzubauen. Auch soll er dem Geheimdienst Foltermethoden beigebracht haben.

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Wir dürfen uns nicht im Kreis drehen, wir müssen aus unserer Geschichte lernen.

Das Beispiel Brunners zeigt, dass solche Unrechtsregime, die Verbrechen an ihrer eigenen Bevölkerung begehen, nicht in einem Vakuum entstehen. Gleich der erste Zeuge, der gegen die Assad-Funktionäre wegen Misshandlung aussagt, beschreibt, wie das Regime der Assads vom Nationalsozialismus geprägt ist.

Dass die Menschen in Österreich Brunner kennen, darf bezweifelt werden. Schon 2019 wusste laut einer Umfrage mehr als die Hälfte der Befragten nicht, wie viele Menschen während des Holocausts ermordet worden sind. Auch für Obada, einen der Zeugen und Betroffenen im Prozess, kam die Entscheidung für die Anklage überraschend spät. Immerhin habe Österreich „schon eine harte Geschichte mit den Nazis gehabt“. Ganze 10 Jahre lang wurde gegen den Brigadegeneral Khaled H. und Polizist Mussab A. ermittelt. Das........

© Wiener Zeitung