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Der bisher tödlichste Sommer

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23.10.2026

Im Sommer 2026 starben in europäischen Städten über 50.000 Menschen an extremer Hitze.

Zwei Drittel der Todesfälle sind laut neuesten Studien auf den menschengemachten Klimawandel zurückzuführen.

Forschende fordern dringend Maßnahmen wie mehr Grünflächen, Kühlzentren und bessere Stadtplanung zum Schutz gefährdeter Gruppen.

Sommer 2026: Temperaturen in Europa über 40 °C, in Österreich bis zu 41,2 °C

In Wien, Graz, Linz, Salzburg, Innsbruck, Klagenfurt: 787 Hitzetote, zwei Drittel davon in Wien

Über 50.000 Hitzetote in untersuchten europäischen Städten

Im Sommer 2026 starben in europäischen Städten über 50.000 Menschen an extremer Hitze.

Zwei Drittel der Todesfälle sind laut neuesten Studien auf den menschengemachten Klimawandel zurückzuführen.

Forschende fordern dringend Maßnahmen wie mehr Grünflächen, Kühlzentren und bessere Stadtplanung zum Schutz gefährdeter Gruppen.

Sommer 2026: Temperaturen in Europa über 40 °C, in Österreich bis zu 41,2 °C

In Wien, Graz, Linz, Salzburg, Innsbruck, Klagenfurt: 787 Hitzetote, zwei Drittel davon in Wien

Über 50.000 Hitzetote in untersuchten europäischen Städten

Hitzewellen töten. Im Sommer 2026 kletterten die Temperaturen europaweit auf über 40 Grad Celsius. Auch in Österreich wurden sowohl im Juni als auch im Juli und August tagelang Temperaturen bis zu 41,2 Grad gemessen.

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Das Gefährliche dabei ist, dass Hitze vor allem das Herz-Kreislauf-System und die Nieren belastet. Um Wärme abzugeben, schwitzen Menschen und pumpen vermehrt Blut in die Haut. Ältere Menschen sowie Personen mit bereits bestehenden Herz-Kreislauf- oder Nierenerkrankungen können schlechter mit den hohen Temperaturen umgehen.

Die Folgen sind fatal: In den drei Sommermonaten Monaten starben in den Städten Wien, Graz, Linz, Salzburg, Innsbruck und Klagenfurt insgesamt 787 Menschen durch die extremen Temperaturen – zwei Drittel davon allein in Wien. Zum Vergleich: 2025 gab es in ganz Österreich nur knapp halb so viele Verkehrstote.

Zu diesem erschreckenden Ergebnis kamen zwei neue Forschungsarbeiten des Imperial College London und der London School of Hygiene & Tropical Medicine (LSHTM). Die Publikationen wurden der WZ, gemeinsam mit dem Urban Journalism Network, vorab zur Verfügung gestellt.

In den Studien wird die Anzahl der Hitzetoten geschätzt (mehr dazu in den Infos & Quellen). Sie ergaben, dass in den europäischen Städten über 50.000 Menschen an den Folgen von Hitze starben – so viele wie nie zuvor in diesem Jahrhundert. Hinzu kommt, dass rund zwei Drittel dieser Todesfälle auf die Folgen der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung zurückzuführen sind.

„Für fast alle Menschen in Europa wird die steigende Hitze zu einem Problem werden“, sagt Pierre Masselot, Statistiker und Epidemiologe an der London School of Hygiene & Tropical Medicine (LSHTM) und Studienleiter. „Das gilt auch für die weiter nördlich gelegenen Länder. Hitzewellen sind längst nicht mehr nur ein Problem des Mittelmeerraums.“

Im Mittelpunkt seiner Analyse stehen vor allem Städte. Nicht nur, weil dort besonders viele Menschen leben, sondern auch wegen des Phänomens der städtischen Hitzeinseln.........

© Wiener Zeitung