Warum Rapid Wien trotz „klarem Plan“ planlos ist
Markus Katzer betont eine "klare Spielphilosophie", wechselt aber häufig Trainer und Stilrichtungen, was zu Konzeptlosigkeit führt.
Die ständigen Veränderungen verhindern Kontinuität und erschweren es, eine auf den Kader abgestimmte, erfolgreiche Spielweise zu etablieren.
Auch Trainer Johannes Hoff Thorup kritisiert die fehlende Linie und sieht darin einen Hauptgrund für Rapids sportliche Probleme.
Rapid wurde in den letzten 3 Jahren zweimal Vierter, einmal Fünfter, aktuell Sechster.
2025 erreichte Rapid erstmals seit 30 Jahren ein Europacup-Viertelfinale.
Im Sommer brachten zwei Spieler 19 Mio. Euro Ablöse, Einkaufspreis war ein Zehntel.
Von den letzten 15 Ligaspielen gewann Rapid nur drei, im Europacup letzter Platz.
Markus Katzer betont eine "klare Spielphilosophie", wechselt aber häufig Trainer und Stilrichtungen, was zu Konzeptlosigkeit führt.
Die ständigen Veränderungen verhindern Kontinuität und erschweren es, eine auf den Kader abgestimmte, erfolgreiche Spielweise zu etablieren.
Auch Trainer Johannes Hoff Thorup kritisiert die fehlende Linie und sieht darin einen Hauptgrund für Rapids sportliche Probleme.
Rapid wurde in den letzten 3 Jahren zweimal Vierter, einmal Fünfter, aktuell Sechster.
2025 erreichte Rapid erstmals seit 30 Jahren ein Europacup-Viertelfinale.
Im Sommer brachten zwei Spieler 19 Mio. Euro Ablöse, Einkaufspreis war ein Zehntel.
Von den letzten 15 Ligaspielen gewann Rapid nur drei, im Europacup letzter Platz.
Es gibt einen Satz, den Rapid-Sportchef Markus Katzer so oft sagt, wie kaum einen anderen – und der lautet: „Wir haben eine ganz klare Spielphilosophie“. Knapp danach folgen: Wir haben einen ganz klaren Plan. Und: Wir haben eine ganz klare Idee. Katzer bringt sich damit aber selbst in die Bredouille. Denn jeder erneute Verweis auf dieses ach so klare Konzept führt unweigerlich zur Frage, wie dieses denn überhaupt aussieht.
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Rapid steckt nämlich im Dauer-Dilemma – und wurde in den drei Jahren, seit Katzer im Amt ist, in der Liga zweimal Vierter, einmal Fünfter und zittert aktuell als Sechster um den Einzug in die Meistergruppe (als einziger Großklub des Landes). Das Problem: Die Misere liegt nicht an einem eisern verfolgten Konzept. Im Gegenteil: Rapid torkelt deshalb verlässlich durch die Liga, weil die Pläne, Konzepte und Spielphilosophien ständig wechseln.
Katzer ist generell ein ambitionierter Mann, dem man durchaus glauben darf, dass er Rapid besser machen will. Als er den Klub vor drei Jahren übernahm, wollte er ihm Modernität und eben „einen klaren Plan“ verleihen. Im Fußballgeschäft geht das am besten mit........
