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Wie KI unser Reiseverhalten verändert

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19.08.2026

Künstliche Intelligenz verändert die Reiseplanung durch personalisierte Empfehlungen und digitale Stadtführer.

Trotz wachsender Nutzung bleibt die Skepsis gegenüber KI bestehen, insbesondere wegen Datenschutz und möglicher Fehlinformationen.

Stefan Kreppel betont, dass KI das persönliche Reiseerlebnis ergänzt, aber nicht ersetzen kann.

20 Prozent der Gen Z nutzen KI wie ChatGPT zur Urlaubsplanung

Tampere wurde 2026 zur "European Capital of Smart Tourism" gekürt

79 Prozent der 37.000 Befragten weltweit sind mit KI vertraut

In Österreich nutzen 23 Prozent KI für Urlaubsreisen, 38 Prozent lehnen sie ab

Künstliche Intelligenz verändert die Reiseplanung durch personalisierte Empfehlungen und digitale Stadtführer.

Trotz wachsender Nutzung bleibt die Skepsis gegenüber KI bestehen, insbesondere wegen Datenschutz und möglicher Fehlinformationen.

Stefan Kreppel betont, dass KI das persönliche Reiseerlebnis ergänzt, aber nicht ersetzen kann.

20 Prozent der Gen Z nutzen KI wie ChatGPT zur Urlaubsplanung

Tampere wurde 2026 zur "European Capital of Smart Tourism" gekürt

79 Prozent der 37.000 Befragten weltweit sind mit KI vertraut

In Österreich nutzen 23 Prozent KI für Urlaubsreisen, 38 Prozent lehnen sie ab

„Ich bin von Montag bis Freitag in der Stadt Tampere in Finnland. Welche Restaurants sollte ich ausprobieren? Welche Sehenswürdigkeiten darf ich nicht verpassen? Gibt es Veranstaltungen in dieser Woche? Und wofür ist die Stadt überhaupt bekannt?“

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Noch bevor ich meinen Koffer gepackt habe, sitzt mein persönlicher Reiseberater direkt neben mir. Nicht in einem Reisebüro, sondern in meinem Smartphone: Innerhalb weniger Sekunden liefert mir ChatGPT Restaurantempfehlungen, Veranstaltungstipps und eine mögliche Route durch Finnlands drittgrößte Stadt. Was ich noch vor wenigen Jahren in Reiseführern, Blogs und dutzenden geöffneten Browser-Tabs suchen musste, fasst mir heute künstliche Intelligenz (KI) in einem einzigen Gespräch zusammen.

Damit bin ich längst nicht allein. Laut Österreich Werbung nutzen bereits 20 Prozent der reiseplanenden Gen Z ChatGPT oder ähnliche Anwendungen als Inspirationsquelle für ihren Urlaub. Bei den über 30-Jährigen sind es derzeit 8 Prozent. Für Tourismusorganisationen bedeutet das eine grundlegende Veränderung.

Der digitale Stadtführer

Tampere, durch das ich einige Tage später spaziere, ist diesbezüglich Vorreiter: 2026 wurde die Stadt zur „European Capital of Smart Tourism“ gekürt. Für den Titel werden Städte nach Kriterien wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Barrierefreiheit, kulturellem Erbe, Kreativität sowie innovativen Tourismusmaßnahmen bewertet. Tampere habe mit smarten Lösungen überzeugt, heißt es auf der Website der Europäischen Kommission, die den Titel seit 2018 jährlich vergibt. Konkret habe die Stadt digitale Technologien gezielt genutzt, um Kultur- und Naturerlebnisse für Besucher:innen einfacher, nachhaltiger und attraktiver zugänglich zu machen.

Die KI begleitet einen laufend durch die........

© Wiener Zeitung