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Teilen lernen

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13.03.2026

Liebe Leserinnen, liebe Leser

hätte die CDU in Baden-Württemberg 0,5 Prozentpunkt vor den Grünen gelegen und Jens Spahn hätte dann angeregt, dass sich die beiden Parteien in einer Koalition hat den Ministerpräsidentenposten teilen könnten, hätte ich länger darüber nachgedacht, ob das wirklich eine gute Idee ist. Sie passt vordergründig so gar nicht zu dieser Position. Paritätische Führung ist nicht vorgesehen; es gibt den Amtsinhaber und Stellvertreter.

Der Fall Spahn zeigt aber nicht nur Verfassungsprobleme auf; er macht vor allem deutlich, dass bestimmte Charaktere nur dann das Teilen ins Spiel bringen, wenn sie sich davon einen Vorteil versprechen, der zulasten derer geht, die teilen sollen. Ein Vorschlag im Sinne von Sankt Martin jedenfalls war das nicht. Aber nun hat einer mal wieder von sich reden gemacht. Und bisweilen genügt das... g.sommer@tlz.de


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