Deutschland in der Krise: Migration, die schadet statt nutzt
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Deutschland in der Krise: Migration, die schadet statt nutzt
03. Juni 2026 | Rainer Zitelmann
Der Staat vertreibt jene, die hochqualifiziert sind, und belohnt Zuwanderer, die dem Arbeitsmarkt nicht nutzen. Rainer Zitelmann über Daniel Stelters "Absturz" (Teil 4 von 4)
VON RAINER ZITELMANN, Berlin
In jedem Jahr seit 2011 sind mehr als eine Million Menschen aus dem Ausland nach Deutschland zugezogen. Netto stieg die Bevölkerung von 2011 bis Ende 2023 um 7,1 Millionen Menschen. Daniel Stelter schreibt in seinem Buch: „Absturz. So retten wir Deutschland“: „Dies und die zusätzlich stattfindende Binnenmigration in die Ballungszentren erklärt den Mangel an Wohnraum und die steigenden Mieten…“
Ja, das ist eine der Erklärungen, neben der Tatsache, dass durch die ständig höheren staatlichen Anforderungen beim Wohnungsbau das Bauen in Deutschland viel zu teuer geworden ist und Investoren durch ständig neue Regulierungen abgeschreckt werden.
Kosten von 50 Milliarden Euro pro Jahr
Stelter befasst sich in seinem Buch auch mit den wirtschaftlichen Folgen der Massenmigration. Die fiskalischen Kosten der Migration, so Stelter, belasten die öffentlichen Haushalte massiv. Mit jährlich 50 Milliarden Euro bewegten sich die Ausgaben in der Größenordnung des Verteidigungshaushalts vor dessen Erhöhung. Laut einer Bertelsmann-Studie sei die Differenz zwischen den Steuern und Abgaben einerseits und den erhaltenen staatlichen Leistungen negativ.
Nach aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit hat knapp die Hälfte aller Bürgergeldbezieher keinen deutschen Pass. Für 2025 wurden rund 5,3 Millionen Bürgergeldempfänger gezählt, davon etwa 2,5 Millionen Ausländer. Das entspricht ungefähr 47 Prozent. Noch höher ist........
