P-Stream gibt auf: Streamingportal nach Druck von ACE und MPA offline
P-Stream gibt auf: Streamingportal nach Druck von ACE und MPA offline
Illegales Streamingportal P-Stream gibt nach juristischem Druck von ACE und MPA auf. Millionen Nutzer sind betroffen.
P-Stream-Betreiber stellt Plattform freiwillig ein
Vom movie-web-Nachfolger zum Millionenprojekt
DMCA-Vorladungen als Druckmittel
Der Code bleibt öffentlich verfügbar
P-Stream gibt auf – Nachfolger wohl nur eine Frage der Zeit
P-Stream gibt auf. Nach wachsendem Druck durch ACE und MPA stellt das illegale Streamingportal seinen Betrieb ein. Der mutmaßliche Quellcode der Plattform kursiert hingegen weiterhin auf öffentlich zugänglichen GitHub-Repositories und könnte damit jederzeit als Grundlage für neue Streamingseiten dienen.
Mit P-Stream verschwindet die nächste Streamingseite unter juristischem Druck aus dem Netz. Wie TorrentFreak berichtet, hat der Betreiber des populären Streamingportals den Betrieb eingestellt, nachdem eine DMCA-Vorladung der Motion Picture Association (MPA) und der Anti-Piraterie-Allianz ACE erwirkt worden war.
P-Stream-Betreiber stellt Plattform freiwillig ein
Die Vorladung verpflichtete Infrastruktur-Dienstleister wie Cloudflare und Discord, Kundendaten zu mehreren Domains herauszugeben, darunter auch zur Streamingseite P-Stream und der Domain pstream.mov. Kurz darauf stand fest, P-Stream gibt auf.
Wer versucht, die ehemalige Streamingplattform aufzurufen, landet aktuell auf einer Abschiedsseite des Betreibers. Dort erklärt der unter dem Pseudonym Pas bekannte Entwickler die Gründe für das Ende des Projekts. Demnach sei er erst wenige Tage zuvor auf Antrag der Motion Picture Association (MPA) und der Alliance for Creativity and Entertainment (ACE) vom Bezirksgericht in Kalifornien vorgeladen worden. Offenbar habe diese Vorladung auch dazu geführt, dass der zugehörige Discord-Server der Plattform ins Visier geriet und schließlich entfernt wurde.
Einen möglichen Rechtsstreit mit der Filmindustrie könne er sich jedoch nicht leisten. Zwar habe P-Stream selbst keine urheberrechtlich geschützten Inhalte gehostet oder kontrolliert, dennoch fehle ihm schlicht das Geld, um eine juristische Auseinandersetzung vor Gericht zu führen. Um jedes Risiko zu vermeiden, werde P-Stream deshalb künftig keine öffentliche Instanz mehr betreiben, schreibt der Betreiber.
Gleichzeitig bedankt sich der Entwickler bei der Community. Das Projekt habe deutlich länger existiert, als er ursprünglich erwartet habe, und sei von weit mehr Menschen genutzt worden, als er sich jemals hätte vorstellen können. Abschließend verabschiedet er sich mit den Worten: „Viva La P-Stream“.
Vom movie-web-Nachfolger zum Millionenprojekt
Das Streamingportal........
