Darknet-Drogenhandel aufgeflogen: Zollbeamter und Polizist unter Verdacht
Darknet-Drogenhandel aufgeflogen: Zollbeamter und Polizist unter Verdacht
Darknet-Drogenhandel aufgeflogen: Zollbeamter und Polizist sollen an über 1.000 Drogengeschäften mit 500.000 Euro beteiligt gewesen sein.
Mehr als 1.000 Drogengeschäfte über Darknet und Messenger
Arbeitsteilige Struktur des mutmaßlichen Drogennetzwerks
Polizeibeamter soll Lagerräume bereitgestellt haben
Razzien in Niedersachsen und Hamburg
Untersuchungshaft für die drei Hauptbeschuldigten
Darknet-Drogenhandel mit ungewöhnlicher Personalie
Ein groß angelegter Darknet-Drogenhandel mit mehr als 1.000 mutmaßlichen Verkäufen und einem Umsatz von mindestens 500.000 Euro ist Ermittlern in Niedersachsen ins Netz gegangen. Über Jahre hinweg sollen die Verdächtigen Cannabis, Kokain, Amphetamin und Ecstasy über das Darknet sowie Messenger-Dienste an Kunden im In- und Ausland verkauft haben. Unter den Beschuldigten befinden sich ein Zollbeamter und ein Polizeibeamter aus Niedersachsen.
Wenn ausgerechnet diejenigen unter Verdacht geraten, die eigentlich für die Durchsetzung des Gesetzes zuständig sind, sorgt das regelmäßig für Aufsehen. Eben dies ist nun in Niedersachsen passiert. Ermittler haben drei mutmaßliche Haupttäter festgenommen, die über Jahre hinweg Betäubungsmittel über das Darknet und Messenger-Dienste verkauft haben sollen. Unter den Beschuldigten befindet sich ein Zollbeamter. Zudem wird gegen einen Polizeibeamten wegen des Verdachts der Beihilfe ermittelt.
Die Generalstaatsanwaltschaft Oldenburg und die Zentrale Kriminalinspektion Oldenburg werfen den Verdächtigen vor, seit Anfang 2019 einen professionell organisierten Darknet-Drogenhandel betrieben zu haben.
Mehr als 1.000 Drogengeschäfte über Darknet und Messenger
Nach Angaben der Ermittler richteten sich die Maßnahmen gegen vier Männer im Alter zwischen 31 und 37 Jahren. Die drei Hauptbeschuldigten stammen aus Oldenburg, Bad Zwischenahn und dem Raum Hamburg.
Ihnen wird vorgeworfen, zwischen Februar 2019 und April 2026 mehr als 1.000 Verkäufe von Cannabis, Kokain, Amphetamin und Ecstasy organisiert zu haben. Die Rauschmittel sollen sowohl über verschiedene Darknet-Marktplätze als auch über Messenger-Dienste angeboten worden sein. Anschließend seien die Bestellungen per Post an Käufer im In- und Ausland verschickt worden.
Der mutmaßliche Umsatz des kriminellen Netzwerks soll sich auf mindestens 500.000 Euro belaufen haben.
Arbeitsteilige Struktur des mutmaßlichen Drogennetzwerks
Die Ermittler gehen von einer strukturierten Arbeitsteilung innerhalb des mutmaßlichen Drogennetzwerks aus. Nach bisherigen Erkenntnissen soll........
