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„Ich vertraue dem Herrn alles an“

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thursday

Herr Bischof Timmerevers, Sie wurden 1952 in Niedersachsen geboren. Was waren Ihre prägenden religiösen Erfahrungen in der Kindheit?

Nikolausdorf, meine Familie und das ganze Umfeld war und ist katholisch geprägt. Das Leben auf dem Bauernhof ist durch zwei Rhythmen bestimmt: durch die vier Jahreszeiten, und das Kirchenjahr mit den Sonn – und Feiertagen, beides hängt zusammen, Leben in und mit der Natur, verbunden mit dem Leben des Glaubens und der Kirche. Dann hatte ich das Glück, meinen Vater als guten Katecheten zu erleben, im Leben mit der Kirche gab es Vieles zu entdecken und zu bestaunen.

Warum studierten Sie Theologie?

Es gab beeindruckende Priester, dir mir Vorbilder wurden. Einmal mein Großonkel, 1921 geweiht und während der Nazidiktatur zeitweise im Gefängnis. Er war ein sehr frommer und treuer Seelsorger. In der Schule habe ich zwei Priester als Religionslehrer erlebt, die mich beide begeisterten und überzeugende Vorbilder waren. Durch sie wuchs in mir der Wunsch, Priester zu werden.

1980 empfingen Sie in Münster die Priesterweihe und kamen später nach Visbek.

In den 1990ern war ich dort Pfarrer, in einer aktiven, lebendigen Gemeinde mit einer frohmachenden Glaubenspraxis, vielen Kindern und Jugendlichen. Es war erfüllend mit den Familien das Leben zu teilen und den Glauben zu feiern, von der Taufe bis hin zu Krankheit, Not und Tod. Hier konnte ich Seelsorger sein, wie ich es mir gewünscht hatte, in Visbek bin ich gerne gewesen.

In diesem Jahr feiern Sie doppeltes Jubiläum: Vor 25 Jahren empfingen Sie die........

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