Veränderung kann auch heilsam sein
Gut sichtbar thront die Stiftskirche von Neuzelle über der Oderniederung und lässt so keinen Zweifel daran, dass sie seit Jahrhunderten das katholische Zentrum der Region ist. Bis 1817 bestand hier eine Zisterzienserabtei. Später betreute der Neuzeller Pfarrer die Diaspora-Katholiken der Umgebung. In der DDR wurden hier Priester ausgebildet. 2018 kehrte der Zisterzienserorden nach Neuzelle zurück, als Mönche aus dem österreichischen Stift Heiligenkreuz ein Priorat errichteten. Zukünftig wird von Neuzelle aus erneut eine große Fläche seelsorglich betreut werden. Denn der „Plan 2030“ sieht Gemeindezusammenlegungen im ganzen Bistum Görlitz vor.
Gegenwärtig gehören sieben Zisterzienser zum Kloster Neuzelle. Sie leben im eigentlich viel zu kleinen Pfarrhaus und möchten im kommenden Jahr auf den Bernhardshof im Ortsteil Treppeln umziehen. Die Pfarrseelsorge leitet Pater Isaak Maria Käfferlein. Pater Konrad Ludwig ist Pfarrvikar und Pater Malachias Hirning Wallfahrtsseelsorger. „Wir hoffen, dass wir in einem Jahr weitere Verstärkung aus Heiligenkreuz bekommen“, sagt Markus Michael Riccabona mit Blick auf die wachsenden Aufgaben. Der Diakon folgte den Zisterziensern 2019 aus Österreich nach Brandenburg und arbeitet hauptamtlich in Pfarrei und........
