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Abrechnung unter Aristokraten: Das steht in Charles Spencers Diana-Buch

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22.09.2026

„Krieg der Worte“ und „Blutfehde“: Noch bevor das Buch von Prinzessin Dianas Bruder, Charles Spencer, auf dem Markt war, titelte die britische Presse mit markigen Worten über vorab verbreitete Auszüge. Gut 29 Jahre nach dem tragischen Unfalltod seiner berühmten Schwester erhebt der 62-jährige Aristokrat Earl Spencer vor allem gegen König Charles III. schwere Vorwürfe. Und die treffen ins Mark: Charles soll kurz nach Dianas Tod gesagt haben, sie werde „bald in Vergessenheit geraten“. In seinem Buch „Swan Song. Diana, meine Schwester“, macht Earl Spencer diese ungeheuerliche Anschuldigung an den König, der damals noch Prinz von Wales war. Auf die Nachfrage von BBC-Moderatorin Laura Kuenssberg in einem Interview, das am Sonntag ausgestrahlt wurde, ob er sich dieser Worte sicher sei, hält der Earl dem Druck stand. Der Palast unterstellte ihm in einer ungewöhnlich harschen Erklärung ein „getrübtes Urteilsvermögen“. Spencer erwidert darauf trocken: „Ich sage die Wahrheit.“ 

Damit stehen die Briten vor einer Frage, die kaum aufzulösen ist: Welchem Charles sollen sie glauben – dem König oder dem Earl? Fest steht schon jetzt: „Swan Song“ ist mehr als die liebevollen Memoiren eines Bruders. Es ist eine Abrechnung mit den........

© Südkurier