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Dieter Thomas Kuhn und sein Frisör: „Ich will uns mal mit Nutella vergleichen“

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05.08.2026

Herr Kuhn, wie war Ihre Reaktion, als Sie den Film zum ersten Mal gesehen haben?

KUHN: Ich habe geheult wie ein Schlosshund. Diese 35 Jahre haben mich noch mal richtig eingeholt, auch wegen des Archivmaterials, das ich teils nie gesehen oder längst vergessen hatte.

Im Film gibt es eine Szene, in der Sie sich nach einem Konzert darüber freuen, dass Ihnen eine Frau im Publikum ihre Brüste zeigt.

KUHN (LACHT): Ich hatte Bedenken, weil ich dachte, wir kriegen Gegenwind nach dem Motto „Guck dir den alten Sack an“. Aber ich stehe dazu: Alle waren einverstanden, alle waren erwachsen, und ja, ich freue mich immer noch, wenn ich Brüste sehe.

Nacktheit scheint bei Ihnen kein Tabu zu sein – Zärtlichkeiten auch nicht. Sie küssen sich ständig im Film.

KUHN: Wir merken das selbst gar nicht mehr, wir küssen uns eigentlich immer – vor, während und nach dem Konzert. Wir haben uns einfach sehr gern.

Wie dringend brauchen die Menschen Dieter Thomas Kuhn wirklich?

KUHN: Ich will uns mal mit Nutella vergleichen. Steht das mal eine Weile nicht auf dem Tisch, vermisst man es plötzlich.

Sind Sie auf der Bühne jemand anderes?

KUHN: Am Anfang wollte ich Thomas Kuhn und........

© Südkurier