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Martin Hagen: Sein Vorbild ist Guido Westerwelle

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25.05.2026

Die Geschichte der neuen FDP entscheidet sich zwischen zwei spanischen Inseln. Wolfgang Kubicki macht vor Ostern Urlaub auf Mallorca, als er bei Martin Hagen anruft, der sich gerade auf Gran Canaria erholt. Ob er sein Generalsekretär werden wolle, falls er zum Parteichef gewählt werde, fragt Kubicki den 44-jährigen Oberbayern – und der braucht keine Bedenkzeit. „Ich habe sofort zugesagt“, sagt Hagen, der den Niedergang der Partei zuletzt vom Spielfeldrand aus verfolgt hat. Ja, er ist noch Gemeinderat hier in Vaterstetten bei München. Aber Ambitionen darüber hinaus, beteuert er im Gespräch mit unserer Redaktion, habe er bis zu Kubickis Anruf eigentlich nicht gehabt.

Vor dem Telefonat, das alles verändert, hat ein Liberaler mit Einfluss ihn zwar gefragt, ob er nicht selbst für den Parteivorsitz kandidieren wolle. Hagen aber wehrt ab: „Ich glaube, dass jetzt nur Wolfgang Kubicki die FDP retten kann. Wir brauchen jemanden mit bundesweiter Bekanntheit und der Fähigkeit, Aufmerksamkeit zu erzeugen.“ Als Generalsekretär will er sich ein Beispiel am jungen Guido Westerwelle nehmen, der die in vielen Regierungsjahren bräsig und konturlos gewordenen Liberalen Ende der Neunzigerjahre wieder zu einer Partei mit einem........

© Südkurier