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Europas Süden brennt: Zehntausende auf der Flucht, Urlauber verlassen Campingplätze

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24.07.2026

Zehntausende Menschen sind auf der Flucht vor den Flammen, ganze Ortschaften werden evakuiert, Urlauber müssen Campingplätze verlassen. Löschflugzeuge kreisen über verkohlten Wäldern, während am Boden Tausende Feuerwehrleute gegen die Brände ankämpfen, die sich bei Temperaturen um die 40 Grad Celsius und starkem Wind gerade weiter ausbreiten. Am schlimmsten ist die Lage derzeit im Zentrum Spaniens und im Südwesten Frankreichs.

Dort herrscht Weltuntergangsstimmung. Der Himmel über der Halbinsel Cap Ferret an der französischen Atlantikküste zum Beispiel ist durch eine dichte Rauchschicht belegt. Die Sonne, die in der beliebten Urlaubsregion sonst so großzügig strahlt, dringt kaum mehr durch die dunkelgrauen Schwaden. An manchen Stellen rieselt schwarzer Ruß vom Himmel. Nachts erscheinen Teile der Region wie eine orangefarbene Feuerhölle. Am Mittwoch war der heftige Flächenbrand bei Saumos ausgebrochen, bis Freitagmittag hatte er sich auf mehr als 10.000 Hektar ausgedehnt. Besonders betroffen ist die Gemeinde Lège-Cap-Ferret, ein malerischer Ferienort nördlich der Bucht von Arcachon. Ebenso wie andere Dörfer in der Umgebung wurde er evakuiert, teils mithilfe von Booten. Die Feuerwehr war mit mehr als 800 Kräften, 260........

© Südkurier