Keine Periode durch viel Sport? Dieses Warnsignal sollten Frauen ernst nehmen
Schwankungen im Menstruationszyklus kennt fast jede Frau: Mal kommt die Periode früher, mal später. Manchmal bleibt die Blutung jedoch über längere Zeit ganz aus und das, obwohl keine Schwangerschaft oder andere natürliche Gründe vorliegen. Besonders Frauen, die intensiv Sport treiben, sind hiervon häufig betroffen. Doch was steckt dahinter? Kann zu viel Sport wirklich der Grund für das Ausbleiben der Periode sein? Welche Warnsignale sollte man ernst nehmen, und wann ist es sinnvoll, ärztlichen Rat einzuholen?
Ausbleiben der Periode: Kann zu viel Sport schuld sein?
Bei vielen Frauen, die intensiv Sport treiben, bleibt die Periode plötzlich aus. Wie die Gynäkologin Dr. Imke Mebes in einer Pressekonferenz der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) erklärt, betrifft dies insbesondere Frauen im Hochleistungssport. Medizinisch spricht man dabei von einer sogenannten Amenorrhö. Laut dem Patientenratgeber MSD Manual wird diese in zwei Hauptformen unterteilt:
Primäre Amenorrhö: Kann intensives Training die Menstruation beeinflussen?
Von einer primären Amenorrhö spricht man, wenn die Menstruation bis zum 16. Lebensjahr noch nicht eingesetzt hat. Dafür kann es laut dem Patientenratgeber verschiedene Gründe geben. Manchmal stecken genetische Erkrankungen dahinter, zum Beispiel das Turner-Syndrom. Ebenso können Fehlbildungen oder Erkrankungen der Geschlechtsorgane eine Rolle spielen.
Doch auch intensiver Sport kann Zyklusstörungen verursachen. Vor allem bei jungen Mädchen, die früh mit leistungsorientiertem Training beginnen, kann die Periode ganz ausbleiben. Darauf weist Dr. Imke Mebes hin. Besonders betroffen sind Sportlerinnen, die Disziplinen mit niedrigem Körpergewicht ausüben, wie Ballett oder Eiskunstlauf.
Sekundäre Amenorrhö: Kann intensives........
