So lebt es sich in den Erdhügelhäusern in der Donaueschinger Südstadt
„Am Anfang wurden wir belächelt“, erinnert sich Monika Opferkuch, Bewohnerin der ersten Stunde. Heute, rund 30 Jahre später, gelten die Erdhügelhäuser im Süden Donaueschingens als Vorreiter einer Bauweise, die Ressourcen schont und sich harmonisch in die Landschaft einfügt.
Anfang der Neunziger habe sie mit ihrem Mann nach Wohnraum gesucht und sei schließlich über einen Zeitungsartikel auf die innovative Neubausiedlung aufmerksam geworden. „Wir sind erst später dazugekommen, weil eine Partei abgesprungen ist, und haben uns gleich in den Haustyp verliebt“, erzählt die 60-Jährige.
Das Konzept habe das Paar damals direkt angesprochen, denn lange bevor „Nachhaltigkeit“ zum Schlagwort wurde, entstand die Ökohaussiedlung unter Einhaltung bestimmter Kriterien: Einbeziehen lokaler Materialien, Nutzung des eigenen Aushubs als Dachaufbau und eine Bauform, die wenig Ressourcen verbraucht.
Ökohaussiedlung in Donaueschingen als lebendige Gemeinschaft
Von Beginn an sei auch an das Miteinander gedacht worden. Insgesamt stehen auf dem Areal 24 Häuser in drei verschiedenen Bauweisen, alle eint der ökologische Gedanke. „Wir haben eine sehr lebendige Nachbarschaft, sind untereinander befreundet und feiern Quartiersfeste“, berichtet........
