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Erster Effekt der Waffenruhe im Iran? So sinken jetzt die Tankpreise in der Region

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Wer gehofft hat, dass das neue Gesetz zur Erhöhung der Tankpreise, das am 1. April in Kraft trat, den Preisanstieg regulieren würde, der wurde enttäuscht. Etwas über eine Woche nach der Einführung der neuen Regel bleibt die ernüchternde Erkenntnis: Die Preise für Diesel und Super sind weiter gestiegen. Bei bis zu 2,49 Euro lag der Durchschnittspreis für einen Liter Diesel am 7. April in der Region. Auch der Durchschnittspreis für Super erreichte an diesem Tag sein vorläufiges Maximum von 2,26 Euro pro Liter. Seither zeigt der Trend tatsächlich endlich wieder nach unten. Auf nur 2,40 Euro und 2,21 Euro stiegen die Preise für Diesel und Super am ersten Tag nach der Waffenruhe im Iran im Schnitt an.

12-Uhr-Preissprung war an den ersten Tagen am höchsten

Besonders ausgenutzt haben die Mineralölkonzerne den Preissprung, der jetzt nur noch einmal am Tag um 12 Uhr stattfinden darf, an den ersten Tagen nach der Einführung des neuen Gesetzes. Zehn Cent bei Diesel und neun Cent bei Super betrugen die höchsten durchschnittlichen Preisanstiege in der Region jeweils am 2. April. Doch auch die Preissprünge fielen in den letzten Tagen zumindest etwas weniger dramatisch aus.

Preise steigen schneller als sie sinken

Bis an den Tankstellen wieder Normalität eingekehrt ist, wird es aber vermutlich noch etwas länger dauern. In der Wirtschaft lässt sich oft beobachten, dass Preise deutlich schneller steigen, als sie fallen. Dieses Phänomen wird als Rakete-und-Feder-Effekt bezeichnet, da die Preise zwar schnell wie eine Rakete in die Höhe schießen, aber nur langsam wie eine Feder wieder nach unten fallen.

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