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Fünf Lehren aus dem G7-Gipfel

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17.06.2026

Schärfere Sanktionen gegen Russland und mehr Waffen für die Ukraine: Die Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten haben in der Nacht vor ihrem letzten Gipfeltag eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht, auf die viele gehofft - die aber längst nicht alle erwartet hatten. Doch schon zuvor waren sich US-Präsident Donald Trump und seine europäischen Verbündeten nach schwierigen Monaten während des Iran-Kriegs bei dem Gipfeltreffen wieder ein ganzes Stück näher gekommen.

Und noch ist der G7-Gipfel im französischen Évian nicht vorbei - heute stehen die angespannte Lage der Weltwirtschaft und der Umgang mit Künstlicher Intelligenz auf dem Programm.

Hier sind die fünf wichtigsten Lehren aus den ersten Tagen, die die Staats- und Regierungschefs sieben führender demokratischer Wirtschaftsmächte am Genfersee zusammen verbracht haben.

Die G7 hat noch einen Sinn

Der Sinn der Gipfel führender westlicher Industrienationen ist in den 51 Jahren seit Gründung der G7 (damals noch als G6) immer wieder infrage gestellt worden. Das gilt vor allem für die Regierungsjahre von US-Präsident Trump. Der hat als erster eine Gipfelerklärung aus Verärgerung nachträglich platzen lassen und im vergangenen Jahr reiste er einfach einen Tag früher........

© Südkurier