Kulturraum Klettgau wählt neue Spitze
In den Räumen der evangelischen Kirchengemeinde in Erzingen hat die Hauptversammlung des Vereins Kulturraum Klettgau statt. Der Abend begann bewusst ungezwungen: Bei einem kleinen Apéro kamen Mitglieder und Interessierte miteinander ins Gespräch. Es entwickelte sich rasch eine offene und gesellige Atmosphäre, die den weiteren Verlauf der Versammlung prägte.
Kurzzeitpflegeeinrichtung soll entstehen
Neben den Vereinsmitgliedern waren auch Gäste aus der Gemeinde anwesend. Klettgau wurde durch Rolf Indlekofer vertreten, während Peter Blaser als Vertreter der evangelischen Kirchengemeinde ein zukunftsweisendes Projekt vorstellte. Unter dem Titel „Friedas Gästehaus“ ist geplant, die bestehenden Räume zu einer Kurzzeitpflegeeinrichtung auszubauen. Ergänzt werden soll dieses Angebot durch das Projekt „Friedas Gartenkaffee“, das auf dem Außengelände entstehen und einen Ort der Begegnung schaffen soll.
Eine neue Dreierspitze
Ein zentraler Punkt der Tagesordnung waren die turnusmäßigen Neuwahlen des Vorstands. Der Verein wird von einer Dreierspitze geleitet. Zurückgetreten sind Michael Ehm und Iliana Güntert. Neu gewählt wurden Isabell Pawlitta, sie übernimmt die Rolle der Vorsitzende und Schriftführerin, Hartmut Rühmann, er wirkt als Vorsitzender, und Nicole Netzhammer, sie wirkt als Vorsitzende und Kassiererin. Unterstützt wird das Team von den Beisitzern Claudia Rutschmann, Joachim Netzhammer und Thomas Bomans. Mit dieser Aufstellung setzt der Verein auf Kontinuität und frische Impulse zugleich.
Jugendmusikprojekt als Kooperation
Den inhaltlichen Abschluss des Abends bildete ein Vortrag von Sergej Simakov, Dozent für klassische Musik an der Universität Freiburg. Er stellte seine Idee eines Jugendmusikprojekts vor und warb für eine Zusammenarbeit mit dem Kulturverein. Geplant ist ein musikalisches Ereignis mit einem Jugendkonzert in der Klettgauhalle, das jungen Musikerinnen und Musikern eine Bühne bieten soll. So wurde die Hauptversammlung nicht nur zum Ort der Rückschau und Organisation, sondern auch zum Ausgangspunkt neuer kultureller Perspektiven im Klettgau.
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