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Muss jetzt auch Omas Häuschen unter den Hammer für die Pflegekosten?

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28.05.2026

Die Mienen waren ernst, die Worte deutlich: Als die „Wirtschaftsweisen“ in diesen Tagen ihr Frühjahrsgutachten vorgelegt haben, nahmen sie vor allem die Sozialsysteme unter die Lupe. „Der Handlungsdruck ist massiv“, sagte die Vorsitzende des Sachverständigenrats, Monika Schnitzer. Unter anderem die Pflegekassen sind eine Dauerbaustelle – die Ausgaben geraten außer Kontrolle. Experten plädieren deshalb dafür, das Vermögen der Betroffenen stärker heranzuziehen. Vor allem die Pflegeversicherung müsse sich wieder auf ihre Kernaufgaben fokussieren, der Einzelne dadurch mehr Eigenverantwortung übernehmen. Und dafür erhalten sie nun Zuspruch aus der Union.

Unionsfraktionsvize über Pflege: „Wer Vermögen hat, muss dieses einsetzen“

Der Unionsfraktionsvize Albert Stegemann (CDU) spricht sich dafür aus, auch das Eigenheim bei der Eigenbeteiligung von Pflegebedürftigen einzubeziehen. „Ein Erbenschutzprogramm auf Kosten der Allgemeinheit kann es nicht geben“, sagt der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion der Bild-Zeitung. „Wer Vermögen besitzt, muss zunächst eigenes Vermögen einsetzen, auch das Eigenheim, bevor die Gemeinschaft zahlt.“ Stegemann stellt zudem die Notwendigkeit stärkerer privater Vorsorge heraus: „Wer vorsorgt........

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