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Auswandern nach Island: Was sollte man beachten?

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07.04.2026

Heiße Quellen, aktive Vulkane und tosende Wasserfälle: Island ist vor allem für seine spektakuläre Landschaft bekannt. Das „Land aus Feuer und Eis“ mitten im Nordatlantik hat zwar nur knapp 400.000 Einwohner, zieht jedoch jedes Jahr Millionen von Touristen an. Einigen gefällt es dort sogar so gut, dass sie ihren Wohnsitz nach Island verlegen. 2024 entschlossen sich 260 Menschen, aus Deutschland dorthin auszuwandern, wie Zahlen des Statistischen Bundesamts zeigen.

Wer sich für diesen Schritt entscheidet, hat in Island gute Aussichten. Die Einwohner des Inselstaats zählen zu den glücklichsten Menschen der Erde: Im Länder-Ranking des World Happiness Report 2026 belegt Island den zweiten Platz. Zudem gilt es im weltweiten Vergleich als besonders sicheres Land für Auswanderer. Dennoch gibt es bei einem Umzug nach Island einige Dinge zu berücksichtigen. Worauf sich Auswanderer einstellen sollten, lesen Sie in diesem Überblick.

Einreise und Aufenthalt

Die Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen in Island sind für Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union recht unkompliziert. Innerhalb der EU und des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) gilt für sie das Freizügigkeitsrecht, sie dürfen sich dort also ohne Visum oder besondere Erlaubnis auch für einen längeren Zeitraum niederlassen. Das ist laut Bundesinnenministerium auch in Island der Fall, das zwar nicht Teil der EU, aber Mitgliedsstaat des EWR ist.

Wie die deutsche Botschaft in Reykjavik informiert, können sich deutsche Staatsangehörige bis zu drei Monate als Touristen in Island aufhalten, ehe sie sich bei den Behörden registrieren müssen. Wer vorhat, länger im Land zu bleiben, dort einer Arbeit nachzugehen oder zu studieren, benötigt hierfür keine spezielle Aufenthaltserlaubnis, ist allerdings verpflichtet, sich beim zentralen Melderegisteramt........

© Südkurier