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Weber macht Druck auf China: „Wir müssen unsere Muskeln spielen lassen“

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17.06.2026

Diese Woche sollte einen Wendepunkt in den Beziehungen zwischen der EU und China markieren. Wenn sich die Staats- und Regierungschefs von diesem Donnerstag an zum EU-Gipfel treffen, wird es dennoch nur um „eine strategische Debatte über die Frage der globalen makroökonomischen Ungleichgewichte“ gehen. Mit dieser Formulierung im Entwurf der Abschlusserklärung ist zwar eine Diskussion über den Umgang mit dem Reich der Mitte gemeint, zumindest aktuell wird China jedoch nicht einmal namentlich erwähnt. Obwohl mehrere EU-Mitgliedstaaten im Handel mit Peking auf eine deutlich härtere Linie pochen.

Deutschland aber, stärkste Wirtschaftskraft in der Gemeinschaft, will eine Eskalation vermeiden und setzt auf Kooperation, verbesserten Dialog und konstruktive Gespräche. Es herrsche „eine große Einigkeit“, dass etwas getan werden müsse, hieß es von einem EU-Diplomaten. Nur bei der Frage, welchen Weg die Union einschlagen müsste, unterscheiden sich die Meinungen eben teils massiv.

Wie sich die Industrie........

© Südkurier