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Sexueller Missbrauch durch den Pfarrer: Was wusste die Erzdiözese?

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05.04.2026

Auch einige Tage nach Bekanntwerden des Missbrauchsprozesses gegen den ehemaligen Pfarrer der Seelsorgeeinheit sitzt der Schock bei den Menschen der Region tief. Dass ausgerechnet ein Seelsorger, der für viel Jugendarbeit bekannt war, sich an Schutzbefohlenen vergangen hat, wirft Fragen auf: Wusste wirklich niemand von den verbotenen Neigungen des Geistlichen? Gab es Hinweise bei den Vorgesetzten im bischöflichen Ordinariat? Lagen in Freiburg Beschwerden wegen des übermäßigen Alkoholkonsums vor? Ausführlich hat das Erzbistum Freiburg eine Anfrage unserer Zeitung beantwortet.

„Nach aktuellem Kenntnisstand“ habe es während der Dienstzeit des Paters im Erzbistum keine Hinweise auf sexuelle Übergriffe gegeben, erklärt der Pressesprecher Michael Hertl. Aktenkundig sei dies erst 2023 geworden, nachdem sich einer der Betroffenen bei der externen unabhängigen Ansprechperson der Erzdiözese gemeldet hatte.

Wurde daraufhin auch nach weiteren potenziellen Opfern gesucht, beispielsweise unter ehemaligen Ministranten? „Im vorliegenden Fall wurde die Kirchengemeinde........

© Südkurier