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Niedrige Spritpreise in Polen: Kann Deutschland von diesen Maßnahmen lernen?

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10.04.2026

Die Preise für Kraftstoffe, die Verbraucherinnen und Verbraucher an deutschen Tankstellen zahlen, sind aufgrund des Iran-Kriegs weiterhin hoch. Eine erste Abhilfe sollte eigentlich die neue 12-Uhr-Regel bringen. Demnach dürfen Tankstellen den Preis für Benzin und Diesel aktuell nur noch einmal am Tag, um 12, Uhr, anheben. Doch laut ZDF heute hat diese neue Regel nicht dazu geführt, den Spritpreis zu senken. Im Gegenteil: Ein Liter Diesel kostete Anfang April 2026 im Mittel sogar bis zu 75 Cent mehr als noch sechs Wochen zuvor. Ähnlich entwickelt sich der Benzinpreis, so ZDF heute.

Für ein erstes Aufatmen hat die von Iran und den USA ausgerufene Waffenruhe im Iran-Krieg gesorgt. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump mit massiven Angriffen auf Irans Energiesektor gedroht, sollte es zu keiner Einigung und Öffnung der Straße von Hormus kommen. Diese Meerenge ist für den weltweiten Öl- und Gashandel von zentraler Bedeutung. Als Reaktion auf die Einigung über eine Feuerpause haben die zuletzt stark gestiegenen Ölpreise sichtlich nachgelassen, informiert ZDF heute.

Wird sich die zweiwöchige Feuerpause und die Öffnung der Straße von Hormus auch an den Zapfsäulen in Deutschland bemerkbar machen? Und könnte Deutschland sich ein Beispiel an Polen nehmen, um Verbraucherinnen und Verbraucher finanziell zu entlasten? Hierzu haben wir beim Finanzministerium und der Verbraucherzentrale nachgefragt.

Niedrigere Spritpreise in Polen: Warum ist dort der Sprit billiger als in Deutschland?

Im Vergleich zu Deutschland ist........

© Südkurier