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Bluthochdruck: Welche Folgeerkrankungen kann er auslösen?

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21.01.2026

Schwindel, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Ohrensausen, Nasenbluten, Kurzatmigkeit, Übelkeit und mehr – all diese Symptome können laut dem Deutschen Herzzentrum der Charité (DHZC) auf eine arterielle Hypertonie, also Bluthochdruck hindeuteten. Oft bleiben die Anzeichen im Alltag allerdings aus, sodass die Erkrankung in vielen Fällen lange Zeit unbemerkt und dadurch unbehandelt bleibt, erklärt die Helios Klinik in ihrem Gesundheitsmagazin.

Das Problem dabei: Ein dauerhaft erhöhter Blutdruck kann dem Helios-Gesundheitsmagazin zufolge viele Organe und Organsysteme schädigen und zu teils lebensgefährlichen Erkrankungen führen. Bluthochdruck gilt zum Beispiel als Hauptrisikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die laut der Hochdruckliga für etwa 33 Prozent der Todesfälle in Deutschland verantwortlich sind. Welche Folgeerkrankungen kann Bluthochdruck also auslösen und wie ist er genau definiert?

Um zu erklären, was Bluthochdruck ist, muss man zunächst einmal verstehen, was der Blutdruck überhaupt ist. Laut der Deutschen Herzstiftung ist mit dem Begriff die Kraft gemeint, die das Blut im Körper auf die Wände von Arterien und Venen ausübt. Angegeben wird der Blutdruck in Millimeter Quecksilbersäule, abgekürzt mmHg. Dabei werden in der Regel zwei Werte gemessen:

Der Deutschen Herzstiftung zufolge gilt für Erwachsene ein Blutdruck von bis zu 120/70 mmHg als ideal. Ist der systolische oder der diastolische Wert erhöht, wird von Bluthochdruck gesprochen. Hier gibt es allerdings Abstufungen:

Ganz allgemein gilt beim Blutdruck, weniger ist mehr – zumindest bis zu einem gewissen Grad, denn auch ein zu niedriger Blutdruck kann gefährlich sein. Mehrere Studien sind laut der Deutschen Herzstiftung nämlich zu der Erkenntnis gekommen, dass das Risiko, Organschäden zu erleiden, mit steigendem Blutdruck zunimmt.

Beim Auswerten einer Blutdruckmessung muss laut dem Helios-Gesundheitsmagazin aber auch beachtet werden, dass die Höhe des Blutdrucks von unterschiedlichen Faktoren abhängig ist und es sich nicht um eine konstante Größe handelt. So ist es zum Beispiel ganz normal, dass der Blutdruck durch Sport steigt und in Ruhephasen sinkt. Zudem ist der Blutdruck geschlechtsabhängig und steigt mit dem Lebensalter.

In Deutschland........

© Südkurier