Zukunft der Stockacher Innenstadt: Händler schwanken zwischen Hoffnung, Frust und klaren Forderungen
Die Stockacher Innenstadt steht vor Veränderungen. Umbaupläne, Verkehrsberuhigung und neue Konzepte werden diskutiert. Doch wie erleben die Menschen die Lage, die tagtäglich von der Innenstadt leben? Der SÜDKURIER hat mit mehreren Händlern gesprochen. Herausgekommen ist ein ehrliches Stimmungsbild zwischen Sorgen, Ideen – und deutlicher Kritik.
Für Michael Fritz vom Papierfritz ist die Sache klar. Wenn die Innenstadt wieder belebt werden soll, dürfe man vor allem eines nicht verschlechtern: die Erreichbarkeit. „Es sollte alles so bleiben, wie es ist. Die Kunden müssen die Geschäfte gut erreichen können – und dabei spielt das Parken eine große Rolle“, sagt er. Stockach habe – wie viele andere Städte – mit sinkender Kundenfrequenz zu kämpfen. Früher sei deutlich mehr los gewesen. „Vor 20 Jahren war das noch deutlich besser“, erinnert sich Fritz.
Schwierige Perspektiven für kleinere Geschäfte
Anja Schmidt vom Geschäft „Wundervoll“ sieht die Zukunft der Innenstadt differenzierter. Sie glaubt, dass Menschen heute mehr erwarten als nur Einkaufsmöglichkeiten. „Ich wünsche mir eine schön gestaltete, funktionierende Innenstadt – mit mehr Sitzmöglichkeiten. Derzeit gibt es nur sehr wenige Bänke“, sagt sie. Auch Orte zum Verweilen........
