Riesenbohrer im Einsatz: So wird die Leitung unter dem Bodenseegrund verlegt
Die größte Bohrmaschine weit und breit steht vor dem Graf-Zeppelin-Haus (GZH). 25 Tonnen wiegt die Anlage. Das Gerät, so groß wie ein überlanger Lastwagen, ist nötig, um eine neue Seewasserleitung zu verlegen. Mit 80 Tonnen Zugkraft wird ein Bohrkopf unter dem Seegrund vorangetrieben. Gerade läuft die Pilotbohrung. „580 Meter von rund 800 Meter Gesamtlänge sind geschafft“, berichtet Bauingenieur Hannes Haueis von der Firma Schenk AG. Die Schweizer Spezialisten haben reichlich Erfahrung, aber so eine lange Bohrung haben sie noch nie unter einem Gewässer vorgenommen. Bislang läuft alles nach Plan.
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