1.40 Franken für einen Brief? Das ist nicht das Problem
So unpopulär der Aufschlag der Post beim Porto auch sein mag, so nachvollziehbar ist er. Wer eine flächendeckende Grundversorgung zu unveränderten Preisen verlangt – obwohl die Briefmenge schrumpft –, ruft letztlich nach Subventionen. Das kanns nicht sein.
Man sollte die Sache auch nicht nur ökonomisch betrachten. Einen Brief zu verschicken, das Couvert von Hand zu adressieren, eine Briefmarke aufzukleben: Dieser liebevolle Vorgang bekommt im Zeitalter von KI-generierten E-Mails einen zusätzlichen Wert. Er signalisiert dem Empfänger: Ich habe mir Zeit und........
