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Sachsen-Anhalt als Hotspot: Rechtsextremer Kulturkampf aus Magdeburg

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29.10.2026

Sachsen-Anhalt als Hotspot Rechtsextremer Kulturkampf aus Magdeburg

Ulrich Siegmund (M, AfD), Spitzenkandidat bei der Landtagswahl, und Hans-Thomas Tillschneider (hinten l, AfD) bei der konstituierenden Sitzung des Landtags am 6. Oktober.

Analyse | Berlin · Ulrich Siegmund und Martin Sellner waren beide beim Potsdamer Treffen 2023, wo es um „Remigration“ ging. Nach dem Wahlsieg der AfD könnte Sachsen-Anhalt zum Hotspot eines rechtsextremistischen Kulturkampfs werden. Sellner hat schon ein „Institut“ gegründet.

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Noch hat Sachsen-Anhalt keine AfD-Regierung. Doch könnte Magdeburg zum „internationalen Hotspot“ rechtsextremer Ideologieproduktion werden, warnte jüngst der Soziologe und Rechtsextremismusforscher Matthias Quent. Das Stichwort: „Kulturkampfführung“. Dazu gehört die Ansiedlung eines „Remigrationsinstituts“ durch den österreichischen Rechtsextremisten Martin Sellner: Teil seines Kulturkampfs ist es, das Konzept der „Remigration“ zu normalisieren, hinter dem sich nach seiner Vorstellung die Abschiebung von Ausländern im großen Stil verbirgt.

Sellner hat das........

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