Nach der Wahl in Israel: Drei Szenarien für den Nahen Osten
Nach der Wahl in Israel Drei Szenarien für den Nahen Osten
Was die Wahl in Israel für den Nahen Osten bedeutet, bleibt offen.
Analyse | Berlin · Von einem neuen offenen Krieg mit dem Iran bis zu mehr regionaler Entspannung: Nach der Wahl in Israel sind drei Szenarien im Nahen Osten möglich. Sie hängen auch davon ab, welchen Kurs US-Präsident Donald Trump einschlägt.
Israel hat gewählt – doch ob Ministerpräsident Benjamin Netanjahu im Amt bleibt oder sein Herausforderer Gadi Eisenkot künftig die Regierung führt, dürfte noch einige Zeit offenbleiben. Auch welche Folgen die Wahl für den Nahen und Mittleren Osten hat, wird sich vermutlich ebenfalls erst in mehreren Wochen zeigen. Die Bundesregierung hielt sich mit einer Bewertung des Wahlausgangs zurück. Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes sagte aber, in Israel habe „die Demokratie gewonnen“. Er verwies dabei auf die hohe Wahlbeteiligung auch bei den Staatsbürgern mit arabischem Hintergrund.
Die möglichen Entwicklungen reichen von einer neuen militärischen Eskalation über die Fortsetzung des Status quo bis hin zu einer Entspannung der Lage. Entscheidend dürfte dabei auch sein, welchen Kurs US-Präsident Donald Trump einschlägt. Drei mögliche Szenarien im Überblick.
Neue Eskalation mit dem Iran
Beobachter halten einen weiteren offenen Krieg zwischen den USA und Israel auf der einen Seite gegen den Iran........
