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AfD-Wahlkampf in Sachsen-Anhalt: „Einen Schritt weiter in den Abgrund“

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19.07.2026

AfD-Wahlkampf in Sachsen-Anhalt „Einen Schritt weiter in den Abgrund“

AfD-Co-Chefin Alice Weidel mit dem Spitzenkandidaten der AfD beim Wahlkampfauftakt in Magdeburg.

Analyse | Magdeburg · Erst Siegmund als Ministerpräsident, dann Weidel als Bundeskanzlerin – so lautet der Plan, den die AfD in Magdeburg öffentlich ausrief. Die Partei gab sich zum Wahlkampfauftakt geeint – umschiffte dafür aber auch das politische Thema des Tages.

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Als sich in Berlin das politische Beben ereignete, bereitete sich etwa 150 Kilometer von der Hauptstadt entfernt die AfD für ihren offiziellen Wahlkampfauftakt vor. Während die Nachricht des Rücktritts von Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) die Runde machte, schüttelte auf dem Messegelände in Magdeburg Spitzenkandidat Ulrich Siegmund Hände, unterhielt sich, ließ sich mit seinen Anhängern fotografieren. Und die standen Schlange, um den 35-Jährigen zu sehen, der nach ihrem Willen der erste AfD-Ministerpräsident Deutschlands werden soll.

Ein regelrechter Personenkult um Siegmund war am Wochenende zu beobachten: An mehreren Ständen wurden Tassen und Tragetaschen mit seinem Porträt verkauft, ebenso T-Shirts – auf manchen sah man aus den Augen Siegmunds Laserstrahlen kommen. Ähnlich wie bei der Serie „The Boys“, die von........

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