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Druck auf Bas und Klingbeil nimmt zu: Die SPD und die Suche nach dem passenden Deckel

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17.08.2026

Druck auf Bas und Klingbeil nimmt zu Die SPD und die Suche nach dem passenden Deckel

Die Parteivorsitzenden Bärbel Bas und Lars Klingbeil bei einer Pressekonferenz mit dem SPD-Präsidium im Willy-Brandt-Haus. (Archiv)

Analyse | Berlin · Bei den Wahlen im September drohen der SPD in Sachsen-Anhalt und Berlin schwache Ergebnisse. Nur Manuela Schwesig kann auf einen Erfolg in Mecklenburg-Vorpommern hoffen. Der Wahlausgang könnte die SPD-Bundesspitze kippen – doch was wäre damit gewonnen?

In den vergangenen Tagen erinnerte die SPD an einen Schnellkochtopf, bei dem die Dichtung langsam den Geist aufgibt. Eigentlich soll das Ventil ganz oben kontrolliert Dampf ablassen, doch es suppt schon an den Rändern raus. Der Druck unterm Deckel ist zu hoch, der Verschluss wird unzuverlässig. Und das Ergebnis? Wenig professionell bis ungenießbar.

Solche Zeiten hat die SPD in den vergangenen Jahrzehnten mehrfach erlebt. Die Sozialdemokraten gelten als welche, die nicht unbedingt zimperlich mit ihrem Führungspersonal umgehen. Man erinnere sich an frühere Revolten, etwa gegen Kurt Beck 2008 oder gegen Andrea Nahles 2019. Auch die amtierende Parteispitze um die Vorsitzenden Lars Klingbeil und Bärbel Bas steht erheblich unter Druck. Als Ventil für die Stimmung in der Partei fallen sie zunehmend aus. Den Frust, der sich langsam aber sicher aufgebaut hat, können sie nicht mehr gut ableiten. Er richtet........

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