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Große Mühen für Gelée Royale: Lengfurter Imkerin brachte Italiens Bienengeheimnis nach Deutschland

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Als Dorothea Heiser vor 20 Jahren von einem Praxisjahr aus Italien nach Lengfurt zurückkehrte, hatte die Imkermeisterin die unkonventionelle Idee mitgebracht, Gelée Royale zu gewinnen. Es gilt aufgrund seiner Nährstoffzusammensetzung als „Superfood“. Heiser sagt: Bis heute sei der Immenhof in Lengfurt der einzige Betrieb in Deutschland, der Gelée Royale aus eigener Ernte professionell gewinnt.

Das liege daran, so die 43-Jährige, dass der Prozess viel Fingerspitzengefühl und Erfahrung erfordere. „Für Hobbyimker und viele meiner Berufskollegen lohnt sich der aufwendige Prozess nicht.“ Die Bedingungen in Deutschland seien nicht optimal: Die Schwarmzeit der Bienen dauere mit Beginn der Rapsblüte im April etwa acht Wochen. Ab Mitte Juni nehme die Menge an Gelée Royale deutlich ab und es lohne sich nicht mehr.

Heiser benötigt eine ruhige Hand und ein genaues Auge

„Hätten meine Eltern damals den Betrieb nicht am Laufen gehalten, hätte ich mich nicht dem Gelée Royale widmen können“, sagt Heiser. Am Anfang habe sie sehr wenig geerntet und war in den Arbeitsabläufen deutlich langsamer. Doch durch den Verkauf einer breiten Palette an Bienenprodukten fielen die geringen Einnahmen durch Gelée Royale nicht ins Gewicht. Seit 2016 ist........

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