Ruhrpott-Rebellion: Wie können Gewerkschaften den Sozialabbau stoppen?
Ruhrpott-Rebellion: Wie können Gewerkschaften den Sozialabbau stoppen?
Die Proteste gegen Teile der Regierungspolitik nehmen Fahrt auf. Was verrät die aktuelle Dynamik über die Krise des deutschen Kapitalismus und warum braucht es mehr als die Verteidigung des Status quo?
Die Reformankündigungen der Regierung sind ein Frontalangriff auf uns Arbeiter:innen. Deshalb rufen die IG-Metall und weitere Gewerkschaften in verschiedenen Bündnissen zu einer Reihe von Demonstrationen auf. Auch die Linkspartei hat ihre Sozialproteste im „Es reicht“-Bündnis gestartet. Am vergangenen Samstag trugen in Duisburg laut Medienberichten bereits 3.000 Menschen ihre Wut auf die Straße. Morgen am 11. Juli soll auch in Dortmund wieder demonstriert werden – was muss gefordert werden und was können wir tun, um uns der Offensive gegen unsere Lebens- und Arbeitsbedingungen, der Autoritarisierung der Regierung und dem Rechtsruck erfolgreich zu widersetzen?
Die Mobilisierungen der Gewerkschaften gegen die Regierungspolitik sind ein wichtiges Signal und die Verteidigung des hart erkämpften 8-Stunden Arbeitstages ist ein naheliegender Ausgangspunkt. Wir Beschäftigten verfügen über eine einmalige Macht: Ohne unsere Arbeit fährt kein Zug, läuft keine Fabrik und wird kein Krankenhaus betrieben. Um in diesem Kampf erfolgreich zu sein, müssen wir aus der Defensive in den........
