Veteranentag: Wir sterben und forschen nicht für ihre Kriege!
Veteranentag: Wir sterben und forschen nicht für ihre Kriege!
Die Leistungen der aktiven und ehemaligen Bundeswehrsoldat:innen würdigen: Das ist das offizielle Ziel des „Veteranentags“ der heute am 15.6. auf Anordnung der Bundesregierung „gefeiert“ wird.
Wir erinnern uns an die Bilder aus dem Geschichtsunterricht, von Panzer-Kinderspielzeugen aus dem 20. Jahrhundert vor dem 1. Weltkrieg. Die Bilder von den Militärparaden und Zehntausenden Menschen, die dem Vaterland bis zum Tod dienen sollten. Mit dem Motto „Veterans, Family und Friends“ wird eindeutig: nicht nur soll der Veteranentag zur Rekrutierung dienen, sondern zur Normalisierung und Verherrlichung der Kriegspolitik innerhalb des öffentlichen Diskurses. Deshalb ist auch die Definition des „Veteran“ möglichst breit gefasst; nicht nur diejenigen, die im Namen des deutschen Imperialismus gestorben sind oder getötet haben, sondern alle, die in der Bundeswehr dienen oder gedient haben. Möglichst viele Bürger:innen sollen sich dabei als Teil der nationalen Kriegskultur wahrnehmen – und die kapitalistischen und imperialistischen Interessen der Regierung unterstützen. In Zeiten von Kriegen wie dem in der Ukraine und Genoziden wie dem in Palästina, die aktiv von Deutschland unterstützt werden, wird gesellschaftsnah geworben, um Kritik und Widerstand im öffentlichen Diskurs zu verringern.
Passend dazu hat erst vergangene Woche der Berliner Senat eine Kooperationsvereinbarung beschlossen, die den Einsatz........
