Kaja im Wunderland
Politik sei die Kunst des Möglichen, lautet eine zugegebenermaßen abgegriffene Formel zur Beschreibung des Alltagsgeschäfts des Herrschens. An diesem Maßstab gemessen, ist der Inhalt eines Papiers aus dem Apparat der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas mit »europäischen« Forderungen für einen Frieden in der Ukraine eher unpolitisch. Denn der wahre Kern an der Formel von der Kunst des Möglichen besteht darin, dass es in der Politik ja letztlich darauf ankommt, etwas zu erreichen. Also auch die Positionen der Gegenseite wenigstens im Auge zu haben.
Aber was ist in dem Papier zu lesen, aus dem der US-Sender Radio Liberty Mitte der Woche zitierte? Ein antirussischer Wunschzettel. Nicht........
