Stehen die Zeichen auf Krieg?
Die israelische Armee ist bereits seit Tagen in erhöhter Alarmbereitschaft. Nach dem Besuch des Kommandeurs des US-amerikanischen Zentralkommandos (CENTCOM), Admiral Brad Cooper, ist die Anspannung im Land noch weiter gestiegen. Cooper war am Samstag mit Generalstabschef Eyal Zamir in Jerusalem zu einem »persönlichen und langen Treffen« zusammengekommen, wie die IDF später erklärte.
Die Gespräche hätten die »enge strategische Beziehung zwischen der IDF und dem US-Militär« weiter gestärkt, fügte sie hinzu, ohne nähere Details zu den Inhalten zu geben. Zamir selbst hatte zuvor öffentlich in einer Reihe von Auftritten die Fähigkeit der IDF betont, auf »mehrfrontige Bedrohungen« zu reagieren und unterstrich die Vorbereitung selbst auf unvorhergesehene Szenarien.
Auf dem Luftwaffenstützpunkt Nevatim sagte der Stabschef, Israel sei »bereit, kraftvoll in jedem Einsatzbereich zuzuschlagen, gegen jeden Feind, der die Sicherheit des Staates Israel bedroht« und verwies auf die im vergangenen Jahr gesammelte Erfahrung im Konflikt mit dem Iran.
Ob all diese Schritte tatsächlich auf einen unmittelbar bevorstehenden Schlag gegen den Iran hindeuten, bleibt offen. Bislang hat das Heimatfrontkommando keine neuen Anweisungen........
