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Geiselvater: „Ich habe nichts mehr zu verlieren“

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thursday

Aus jedem seiner Sätze spricht Verzweiflung, uferlose Angst und völlige Hilflosigkeit. Mehrfach bricht Ofir Braslavski die Stimme auf dem Platz der Geiseln in Tel Aviv als er über seinen Sohn Rom Braslavski spricht, den jungen Mann, der seine Freiheit dafür gab, um andere vor den sicheren Tod zu bewahren.

Der deutsch-israelische Staatsbürger war erst 19 Jahre, als er am 7. Oktober 2023 auf dem Nova-Festival als Sicherheitsmann arbeitete. An jenem Schabbatmorgen hatte er es schon fast geschafft, den mordenden Horden der Hamas zu entkommen, und doch kehrte er zurück, um andere zu retten. Dabei wurde er selbst brutal verschleppt. Sein Freund Mark Mizrachi, der überlebte, berichtete später, dass Rom »mutig eine Gruppe von jungen Leuten verteidigte«.

Das letzte Propagandavideo der Terroristengruppe Islamischer Dschihad von ihm wurde vor etwa drei Wochen veröffentlicht. Es lässt das Blut in den Adern........

© Juedische Allgemeine