Eltern der letzten Geisel fordern Ultimatum an Hamas
Sie sind verzweifelt. Während die Gespräche zum Übergang der Waffenruhe im Gazastreifen in die zweite Phase an Fahrt gewinnen, sorgen sich die Eltern der letzten Geisel in Gaza. Für die Familie des toten Polizisten Ran Gvili fühlt es sich ohne seine Rückkehr nicht wie Fortschritt, sondern wie ein Verlassenwerden an. Sie haben Angst, dass ihr Sohn »in Gaza zurückbleiben wird«.
»Es darf nicht länger hinausgezögert werden«, sagte Ziv Tzioni, Gvilis Onkel, am Sonntag in einem Interview mit der israelischen Nachrichtenseite Ynet. Angesichts der zunehmenden diplomatischen Bemühungen fordere die Familie von Premierminister Benjamin Netanjahu ein klares Ultimatum an die Hamas: »Die sterblichen Überreste des 24-Jährigen müssen innerhalb weniger Tage zurückgeführt werden, andernfalls würden die Gespräche nicht fortgesetzt.«
»Es ist ein sehr schwieriges, schmerzhaftes und beunruhigendes Gefühl«, sagte Tzioni. »Das alles ist sehr belastend für uns. Die Rahmenbedingungen werden zwar geschaffen, aber der eigentliche Prozess hat noch nicht begonnen. Steve Witkoff sagte, die Rückkehr von Rani sei die Voraussetzung für den Übergang in Phase zwei. Das beruhigt uns........
