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Linksjugend spricht von «israelischen Konzentrationslagern» und «israelischem Genozid im Namen des Judentum»

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18.06.2026

18. Juni 2026 – 3. Tamus 5786

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Linksjugend spricht von »israelischen Konzentrationslagern« und »israelischem Genozid im Namen des Judentum«

Mitglieder des Jugendverbands der Linkspartei stießen schon mehrfach mit Positionen zu Israel auf Kritik. Wenige Tage vor dem Bundesparteitag gibt es neue antisemitische Ausfälle

 18.06.2026 08:26 Uhr

Nach einem Bericht über Äußerungen aus den Reihen der Linksjugend Solid zur DDR, zum Stalinismus und zu Israel grenzt sich die Parteispitze der Linken scharf ab. »Wir distanzieren uns auf das Entschiedenste von diesen Inhalten«, sagte Bundesvorsitzende Ines Schwerdtner auf Anfrage. Auch mehrere Landespolitiker reagierten entsetzt. 

Der Bayerische Rundfunk hatte berichtet, Funktionäre der Linksjugend hätten sich positiv über den früheren sowjetischen Diktator Josef Stalin, den ehemaligen chinesischen Staatschef Mao Zedong und die DDR geäußert. Zitiert wurden Äußerungen wie »Lang lebe Stalin« und »Lang lebe Honecker« aus einem internen Forum von Solid.

Letzte Chance für die Linke

Viele Juden haben »Die Linke« schon abgeschrieben. Doch nach wie vor gibt es dort Mitglieder, die den Antisemitismus innerhalb der Partei bekämpfen. Hoffentlich setzen sie sich auf dem Bundestreffen in Potsdam durch

Überdies hätten Solid-Funktionäre im internen Forum mit Blick auf den Gaza-Krieg von »israelischen Konzentrationslagern« und einem »israelischen Genozid im Namen des Judentums« geschrieben, meldete der BR. Im Forum sei das Bild einer israelischen Flagge und »Israel verrecke« gepostet........

© Juedische Allgemeine