Iran lehnt Waffenstillstand ab mit Israel und den USA ab
06. April 2026 – 19. Nissan 5786
AboAngebote PrintAbo-Service
AboAngebote PrintAbo-Service
EILMELDUNG! Iran lehnt Waffenstillstand mit Israel und den USA ab
Iran lehnt Waffenstillstand ab mit Israel und den USA ab
Iran lehnt Waffenstillstand ab mit Israel und den USA ab
06.04.2026 20:45 Uhr
Der Iran hat einen Waffenstillstand im Krieg gegen die USA und Israel abgelehnt und stattdessen unter anderem ein dauerhaftes Kriegsende gefordert. Das berichtete der Staatssender Irib.
Demnach hat Teheran Vermittlern ein zehn Punkte umfassendes Forderungspapier übergeben. Teheran lehne darin einen Waffenstillstand unter Verweis auf »frühere Erfahrungen« ab - damit ist womöglich gemeint, dass sowohl die aktuellen Angriffe der USA und Israels als auch der Zwölf-Tage-Krieg im vergangenen Jahr begannen, obwohl Teheran weitere Verhandlungen mit Washington erwartet hatte.
Das Papier wiederholt demnach bekannte Positionen Irans: Der Iran fordert etwa eine dauerhafte Beendigung des Krieges, Kriegsreparationen zum Wiederaufbau sowie die vollständige Aufhebung von Wirtschaftssanktionen gegen das Land.
Iran greift Großraum Tel Aviv erneut mit Streumunition an
Der Iran setzt laut Medien erneut Streumunition bei Angriffen auf Tel Aviv und Haifa ein. Human Rights Watch sieht dadurch eine langfristige Gefahr für Zivilisten
Zwei weitere Tote nach Raketenangriff in Haifa geborgen
Nach einem iranischen Raketenangriff in der israelischen Hafenstadt Haifa wurden zwei weitere Tote geborgen. Insgesamt sterben vier Menschen, darunter Angehörige zweier Generationen einer Familie
Angriffe von drei Seiten auf Israel
Koordinierte Angriffe aus dem Iran, dem Libanon und dem Jemen treffen Israel
»Bastards«: Trumps Ultimatum - Kaum Hoffnung auf Waffenruhe
Im Iran-Krieg liegen die Nerven blank. Trump droht Teheran mit wüsten Worten und spricht ein vermeintlich letztes Ultimatum aus. Der Iran gibt sich unbeeindruckt - und poltert selbst
Zudem verlangt Teheran ein verbindliches Protokoll zum Schiffsverkehr in der Straße von Hormus. Das Land hatte in den vergangenen Wochen deutlich gemacht, dass es die Kontrolle über die Passage beansprucht und ein Mautsystem für die Durchfahrt plant.
Aus pakistanischen Geheimdienstkreisen hatte es zuvor am Montag geheißen, man habe den USA und dem Iran einen Plan für eine 45-tägige Waffenruhe vorgelegt, in deren Rahmen Friedensgespräche geführt und ein endgültiges Abkommen vorgeschlagen werden solle.
In den Kontakten über Nacht hätten die USA darauf bestanden, dass der Iran vor der Verkündung einer Waffenruhe die Straße von Hormus öffne. Diese Bedingung wiederum habe Teheran zurückgewiesen.
US-Präsident Donald Trump hatte Teheran ein Ultimatum gesetzt, den Schiffsverkehr durch die wichtige Meerenge freizugeben, das in der Nacht zum Mittwoch MESZ abläuft. dpa/ja
»Bastards«: Trumps Ultimatum - Kaum Hoffnung auf Waffenruhe
Im Iran-Krieg liegen die Nerven blank. Trump droht Teheran mit wüsten Worten und spricht ein vermeintlich letztes Ultimatum aus. Der Iran gibt sich unbeeindruckt - und poltert selbst
Die Militäroperation gegen das Mullah-Regime ist eine historische Chance
Ein Gastbeitrag von Roderich Kiesewetter, Bundestagsabgeordneter (CDU) und Mitglied des Auswärtigen Ausschusses
von Roderich Kiesewetter 06.04.2026 Aktualisiert
Die Linke und der Judenhass
Der »taz«-Journalist Nicholas Potter hat ein Buch über die Zusammenhänge zwischen Antisemitismus und Autoritarismus bei Teilen der Linken geschrieben. Ein Auszug
von Nicholas Potter 05.04.2026
Trump gibt iranischer Führung Zeit bis Dienstagabend
Der US-Präsident hat der iranischen Führung mit heftigen Angriffen gedroht, sollte sie nicht einlenken
»Das wäre enorm wichtig, gerade für die vielen Kinder mit muslimischem Migrationshintergrund«
Israels Botschafter Ron Prosor spricht sich für Pflichtbesuche in KZ-Gedenkstätten aus
Israel meldet Tötung eines weiteren Öl-Kommandeurs im Iran
Nach einem Angriff in Teheran spricht Israels Militär von einem »schweren Schlag gegen die wirtschaftlichen Grundlagen des iranischen Sicherheitsapparats«. Das steckt hinter dem Angriff
Trump: Wir haben unseren Soldaten gerettet und in Sicherheit gebracht
Rettung wie in einem Hollywood-Film: US-Spezialeinheiten konnten den vermissten Offizier des abgeschossenen Kampfjets geborgen. Der US-Präsident schildert die riskante Mission mit dramatischen Worten
von Lars Nicolaysen 05.04.2026
Bericht: USA greifen Suchort von vermisstem US-Soldaten an
Die Suche nach dem vermissten Besatzungsmitglied eines US-Kampfjets läuft auf Hochtouren. Jetzt werden aus dem Iran Luftangriffe in einer Gegend gemeldet, in dem sich der US-Soldat befinden soll
Der Grüne, das Rathaus und die jüdische Gemeinschaft
Dominik Krause wird der nächste Oberbürgermeister der bayerischen Landeshauptstadt. Der 35-Jährige ist Mitglied der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und geht entschlossen gegen Antisemitismus vor. Ein Porträt
von Chris Schinke 04.04.2026
+49 30 275833 0 Mo-Do 9-17 Uhr Fr 9-14 Uhrverlag@juedische-allgemeine.deredaktion@juedische-allgemeine.de
© 2026 Jüdische Allgemeine Impressum/Datenschutzerklärung/AGB/Privatsphäre
