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Die Zahl Dreizehn

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13.03.2026

13. März 2026 – 24. Adar 5786

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Was unsere Weisen über Vollständigkeit und gʼttliche Ordnung lehren

Triskaidekaphobie. So nennt man die Angst vor der Zahl 13. Diese Angst ist kulturell geprägt und zeigt sich auch in unserer aufgeklärten Welt durch die wiederholte Diskussion, was dran sei am Freitag, dem 13. Während die Generation Z die 13 dank Taylor Swift als Glücksbringer feiert, betrachten die Quellen des Judentums sie seit jeher als »gute« Zahl.

Dreizehnmal nennt die Tora das Wort »Brit« (Bund), wenn es um die Beschneidung geht (1. Buch Mose 17). Das zählten schon die Weisen des Talmuds auf. So sagt Rabbi Jischmael: »Die Bedeutung der Beschneidung ist so groß, dass darüber 13 Bündnisse geschlossen worden sind« (Nedarim 31b).

Jakow hatte zwölf Söhne – die bekannten zwölf Stämme Israels: Re’uwen, Schimon, Levi, Jehuda, Issachar, Sebulon, Dan, Naftali, Gad, Ascher, Benjamin und Josef (5. Buch Mose 27, 12–13). Tatsächlich hatte er noch eine Tochter namens Dina. Somit hatte Jakow, der später Israel genannt wurde, 13 Kinder. Und wenn wir gerade viele Namen nennen, betrachten wir die Namen der Vorväter Awraham, Jitzchak und Jakow genauer. Diese haben im hebräischen Original zusammen 13 Buchstaben.

Die Namen der Vormütter Sara, Riwka, Rachel und Lea haben insgesamt 13 Buchstaben

Verblüffenderweise haben auch die Namen der Vormütter Sara, Riwka, Rachel und Lea insgesamt 13 Buchstaben. Und als kleine gematrische Spielerei: Addiert man diese........

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