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Vera Rubin Observatory startet wissenschaftliche Mission  

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In den chilenischen Anden beginnt in Kürze eine neue Ära der Astronomie: Das Vera Rubin Observatory steht kurz vor dem Start seiner regulären Forschungsarbeit. Wissenschaftler weltweit erwarten von der Anlage bahnbrechende Erkenntnisse über die Entwicklung des Kosmos und die Rolle dunkler Materie und dunkler Energie.

Das Herzstück der Anlage ist der 8,4-Meter-Simonyi-Spiegel, kombiniert mit der größten Digitalkamera der Welt. Mit einer Auflösung von 3,2 Gigapixeln kann sie in einem einzigen Bild eine Fläche des Himmels ablichten, die so groß ist wie 40 Vollmonde. Damit wird es möglich, in bislang unerreichter Detailtiefe und Geschwindigkeit einen vollständigen Himmelskatalog zu erstellen.

Im Mittelpunkt steht die Legacy Survey of Space and Time (LSST), eine Durchmusterung des südlichen Himmels über einen Zeitraum von zehn Jahren. Alle drei Nächte wird derselbe Himmelsausschnitt erneut aufgenommen. »Wir werden ein dynamisches, sich ständig veränderndes Bild des Universums erhalten – und dabei Phänomene dokumentieren, die bisher völlig unbemerkt geblieben sind«, erklärte ein........

© Juedische Allgemeine