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Wann Sie Challenges mitmachen sollten – und wann nicht

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10.01.2026

Auf den Dry January und alle, die ihn angehen, habe ich am Neujahrstag beim Frühstück mit dem Restsekt von Mitternacht angestoßen. Die Kollegin rief aus dem Eisbad auf LinkedIn dazu auf, gleich noch auf Zucker zu verzichten. Doch nicht nur in meiner Timeline häufen sich die Hashtags zu Challenges.

Auch meine Sportuhr bietet mir kontinuierlich welche an. Ein Anbieter von Triathlons offeriert ein immer wilderes Repertoire an Herausforderungen gegen Gebühr. Diese Woche meinte die „New York Times“, es sei noch nicht zu spät, an der „Five-Days-Health-Brain-Challenge“ teilzunehmen.

2014 ergoss sich die ALS-Icebucket-Challenge durch die sozialen Netze. Und allerspätestens mit der Coronapandemie sind die Challenges Begleiter des Jahresauftakts – und mehr als ein vorübergehendes Phänomen.

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Die positive Wirkung von Gemeinschaftserlebnissen ist wissenschaftlich belegt. Ende 2025 kam eine Studie zu diesem Schluss: „Konkret unterstreicht diese Forschung die bedeutende Rolle von Social-Media-basierten digitalen Plattformen bei der Steigerung der intrinsischen Motivation und der........

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