Minderheitsregierung bietet Chance für mehr Debatte im Bundestag
Stand: 04.11.2025, 15:48 Uhr
Von: Stephan Hebel
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Auseinandersetzung um Wehrpflicht und Rente zeigt: Öffentliche Konflikte könnten Wege jenseits der großen Koalition schaffen.
Wie gut, dass Deutschland einen Staatsmann von wahrhaft fränkischem Format besitzt: Markus Söder. Längst hat sich der fleißige Fleischverzehrer aus Nürnberg einen Namen als staatsmännischer Wahrer des Gemeinwohls gemacht. So jedenfalls verkauft sich der bayerische Ministerpräsident gerne selbst. „Am Ende“, so hat er es gerade erst gesagt, „zählen nicht taktische Geländegewinne, sondern was richtig und wichtig ist“.
FR-Autor Stephan Hebel kommentiert an dieser Stelle alle 14 Tage aktuelle politische Ereignisse. Wenn Sie Kritik, Lob oder Themenhinweise haben, schreiben Sie an stephan.hebel@fr.de
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fr.de/hebel-meint
Am Samstag, 22. November, spricht Hebel in Überlingen am Bodensee zusammen mit Tanja Kokoska über das Leben in der gemeinsamen „Schreibwerkstatt“. Gespräch und Lesung finden um 14.30 Uhr und um 17 Uhr im Rahmen der „Langen Nacht der Bücher“ statt, jeweils im Weinhaus Renker, Krummebergstraße 15, Überlingen.
Am Donnerstag, 27. November, liest Hebel unter dem Titel „Im Kaffeehaus mit Rüdiger“ aus seinen „Times mager“-Kolumnen im FR-Feuilleton über „Stammgast R.“. Um 20 Uhr im Café Kante, Kantstraße 13, Frankfurt.
Damit hat der CSU-Vorsitzende auf den Punkt gebracht, was wir in Berichten und Kommentaren fast täglich hören und lesen: CDU/CSU und SPD sollen endlich aufhören mit ihren Auseinandersetzungen über Wehrpflicht, Rente oder Bürgergeld, denn „die Leute“, so heißt es, mögen keinen Streit. Die........
