Die nächste Regierung muss den Konsum stabilisieren
Stand: 26.03.2025, 14:49 Uhr
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Die Binnennachfrage kann das Wachstum antreiben. Eine Kürzung der Sozialausgaben, wie sie die Union ins Spiel bringt, wäre der falsche Weg. Ein Gastbeitrag von Patrick Kaczmarczyk.
In den Koalitionsverhandlungen nehmen die Reibungskräfte erwartungsgemäß zu – einerseits in Migrationsfragen, andererseits in der Wirtschaftspolitik. Von höchster Stelle versucht die Union nun, die Richtung vorzugeben. Der designierte Kanzler Merz erklärte kürzlich, sämtliche Ausgaben, vom Bürgergeld bis zur Rente, „auf den Prüfstand“ stellen zu wollen.
Das von der Union und von wirtschaftsliberalen Journalisten, Ökonomen und Lobbyisten vorgebrachte Argument lautet zumeist: Da neue fiskalische Spielräume geschaffen wurden, muss an anderer Stelle gespart werden. Die © Frankfurter Rundschau
