ORF vs. „Die Presse“: (k)ein Vergleich
Wenn Sie diesen Text lesen, dann sind Sie in der Regel Abonnentin oder Abonnent (Vielen Dank dafür!). Denn „Die Presse“ hat sich vor Jahren entschieden, ihre journalistischen Inhalte gedruckt wie digital konsequent nur mehr gegen Bezahlung zugänglich zu machen. Dieser Schritt ist unumgänglich, um relevanten Journalismus mit Mehrwert nachhaltig finanzieren zu können.
Auch der ORF ist ein Bezahl-Rundfunk. Doch während man die „Presse“ abbestellen kann, wenn der Inhalt nicht überzeugt, ist das beim ORF nicht möglich. Die Haushaltsabgabe von 183 Euro im Jahr wird auch unzufriedenen Kunden vorgeschrieben. Um beim Geld zu bleiben: Der ORF bekommt über die Haushaltsabgabe 700 Mio. Euro an Steuergeld pro Jahr, das sind 70 Prozent seiner Einkünfte. Damit kann er fix planen. Das ist für professionelle journalistische Arbeit auch nötig.
„Die Presse“ bezieht nur rund fünf Prozent (einen niedrigen einstelligen Millionenbetrag) ihrer Einkünfte aus Töpfen für Presseförderung,........
