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Nach Stromausfall im Südwesten: So will Berlin künftig freiwillige Helfer rekrutieren

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28.01.2026

Nach dem Anschlag auf die Berliner Stromversorgung versuchen die Berliner Behörden, die Pannen aufzuarbeiten. Um für künftige Großschadenslagen, wie etwa Stromausfälle, gerüstet zu sein, wird Berlin als erstes Bundesland eine „Kat-Helfer“-Plattform einrichten. Dort können sich Freiwillige registrieren lassen, wenn sie im Notfall helfen möchten. Freiwillige können beim Registrieren grob ihre Fähigkeiten angeben, etwa ob sie eher handwerklich tätig sind, dolmetschen können oder einfach nur anpacken wollen.

Auf diese Weise kann die Einsatzleitung im Notfall die Selbsthilfe der Bevölkerung organisieren. Eine eigene App ist dafür nicht nötig. Die Anforderung an die Helfer wird in dem betroffenen Bereich über die allgemeingebräuchlichen Messengerdienste wie Telegram, Signal oder WhatsApp ausgestrahlt. Für Berlin wäre das Szenario eher unwahrscheinlich: Im Fall von Hochwasser könnten per „Kat-Helfer“ weitere Helfer unter der Kategorie „starke Arme“ mobilisiert werden, wenn THW und Bundeswehr nicht ausreichen, um Sandsäcke zu füllen und zu tragen. Alle, die sich bereit erklärt haben zu helfen, bekommen eine........

© Berliner Zeitung